Der Beitrag richtet sich an Rechtsanwälte und Kanzleien, die sich über das Internet und die eigene Kanzlei Homepage mehr und vor allen Dingen auch qualifiziertere Mandatsanfragen wünschen. Um diese zu erhalten, braucht man zunächst Website Besucher, besser noch qualifizierte Website Besucher.

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Im heutigen Beitrag geht es um die Frage, warum Content Marketing eine mächtige Strategie für mehr qualifizierte Website Besucher ist.

Inhalte dieser Seite

1. Was ist ein qualifizierter Website Besucher?
2. Wie funktioniert Content Marketing?
3. Wie erreiche ich ein Top Ranking in Google?
4. Wie wird ein Leser zu einem Mandanten?
5. Wie schaffe ich es, regelmäßig Artikel zu veröffentlichen?
6. Wie finde ich gute Keywords?

1. Was ist ein qualifizierter Website Besucher?

Was ist ein qualifizierter Website Besucher? Das ist ein potenzieller Mandant, der zuvor nach Ihnen im Internet gesucht hat. Und zwar nicht nach Ihnen, konkret nach Ihrem Namen – weil die wenigsten werden Sie schon kennen – sondern er sucht nach einem Problem, dass er hat oder er sucht zum Beispiel nach einem Anwalt für Familienrecht, für Strafrecht, Mietrecht usw. in Berlin, München oder Köln.

Wenn Sie es schaffen, für diese problembezogenen Suchanfragen oder für die anwaltsspezifische Suche ganz nach oben in Google zu kommen, dann werden Sie Mandatsanfragen über Ihre Kanzlei Homepage erhalten.

2. Wie funktioniert Content Marketing?

Wie schaffen wir es jetzt über Content Marketing diese Website Besucher zu erhalten und daraufhin Mandatsanfragen zu bekommen? Das Ziel von Content Marketing sollte sein, Top Positionen in Google zu erreichen. Damit ist gemeint Platz 1- 4 auf Seite 1 von Google.

Haben Sie Fragen zum Thema Content Marketing für Kanzleien oder benötigen Sie Unterstützung bei der Umsetzung?

Haben Sie Fragen zum Thema Content Marketing oder benötigen Sie Unterstützung bei der Umsetzung? Rufen Sie uns an unter 030 91497282.

Um das zu schaffen, müssen wir uns erst mal anschauen: Wonach sucht denn überhaupt ein potenzieller Mandant?

Ein Beispiel war eben schon genannt: „Anwalt Familienrecht Köln“ oder er könnte auch nach einem „Anwalt für Lebenspartnerschaftsrecht“ oder nach „Lebenspartnerschaftsrecht“ suchen oder er könnte auch zum Beispiel nach „Zugewinnausgleich“ suchen.

„Zugewinnausgleich“, das wäre eine problembezogene Suchanfrage. D.h. der potentielle Mandant hat einen Begriff im Kopf, den er schon irgendwo mal gehört hat und er sucht jetzt nach näheren Informationen dazu.

Nur mal angenommen, Sie würden jetzt mit Ihrer Webseite, mit Ihrem Beitrag, für den Suchbegriff „Zugewinnausgleich“ auf den ersten vier oder fünf Positionen auf Google Seite 1 erscheinen. Dann erhöht sich dramatisch die Chance, dass Website Besucher bei Ihnen vorbeikommen und anschließend bei Ihnen anfragen.

Jetzt nehmen wir einfach dieses gleiche Beispiel und Sie setzen sich an Ihren Computer und geben in Google „Zugewinnausgleich“ ein. Dann sehen Sie sich einfach mal an – auf den ersten 5-6 Positionen – was für Beiträge von welchen Leuten dort veröffentlicht worden sind.

3. Wie erreiche ich ein Top Ranking in Google?

Dann können Sie sich als Nächstes überlegen: Was könnte ich anders oder besser machen bei meinem Beitrag, den ich auf der eigenen Kanzlei Homepage veröffentliche, um einen deutlichen Mehrwert zu liefern?

Wenn Sie Ihren Beitrag entlang von zehn bis zwölf Kriterien optimieren – und dazu gibt es auch weitere Artikel auf diesem Blog – dann können Sie es schaffen, an diesen anderen Beiträgen vorbei weiter nach oben in Google zu rutschen.

Ein Kriterium, auf das Google dabei achtet, ist die durchschnittliche Website Aufenthaltsdauer. Was ist damit gemeint? Google schaut sich die zehn Beiträge, die auf der ersten Seite von Google gelistet sind, an und misst genau, wie viel Zeit im Durchschnitt ein Website Besucher auf der Website verbleibt.

Die Webseite, die 2 Minuten hat, wird gegen die Webseite verlieren, die 4 Minuten Aufenthaltsdauer hat. D.h. wenn ein potenzieller Mandant auf einer bestimmten Webseite 4, 6 oder 8 Minuten verbleibt, dann wird diese Website immer gegen eine Webseite gewinnen, wo ein Website Besucher nur 1 Minute verbleibt oder weniger.

D.h. Sie können sich überlegen: Wie können Sie den Beitrag so gestalten, dass er hochgradig interessant ist? Dass die Leute sich das alles wirklich durchlesen? Um das zu schaffen ist es aus meiner Sicht wichtig, dass Sie folgendes tun und hiermit komme ich zu meinen wichtigsten Tipps:

  1. Schauen Sie, dass Sie einfache Sätze nutzen: Kein Paragraphenjargon und keine komplizierten Sachverhalte. Einfache, kurze Sätze.
  2. Verwenden Sie möglichst viele Text Abschnitte. Wenn Sie einen langen, dicken Textblock haben, dann wird es sehr viel schwieriger für einen potentiellen Mandanten sein, sich das durchzulesen.
  3. Versetzen Sie sich als Nächstes in den Kopf Ihres Mandanten: Was für Informationen interessieren ihn wirklich? Und worauf können Sie verzichten? Wenn ich zum Beispiel nach Zugewinnausgleich suche oder nach einem Anwalt für Familienrecht, dann interessieren mich wirklich inhaltliche Dinge dazu und ich möchte Dinge dazu lesen, die möglichst einfach zusammengefasst sind.

4. Wie wird ein Leser zu einem Mandanten?

Machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie zu viele Inhalte preisgeben oder schon verraten, wie man zum Beispiel einen Ehevertrag aufsetzt. Das können Sie trotzdem alles veröffentlichen und brauchen sich keine Sorgen machen, dass ein Mandant deswegen nicht mehr bei Ihnen anfragt, im Gegenteil.

Sie schaffen durch diese hohe Informationsdichte und das gute Erklären Vertrauen zu potentiellen Mandanten. Er wird sich das durchlesen und er wird es gut finden, dass er hier eine Seite gefunden hat, wo ihm wirklich Top Infos geliefert werden.

Dann können Sie zum Beispiel innerhalb des Artikels auch dafür sorgen, dass Sie reinschreiben: Wir empfehlen Ihnen, sich in jedem Fall professionelle Hilfe zu nehmen, denn das ist ein Thema, wobei man sich keine Fehler erlauben sollte. Denn wenn es zur Scheidung kommt, dann ist es in Ihrem Interesse und auch im Interesse Ihrer Partnerin, hier eine vernünftige Lösung zu haben.

So können Sie es schaffen, durch hochwertige Inhalte den Leser zu begeistern, aber auch Google. D.h. Sie achten darauf, wenn Sie diesen Beitrag veröffentlichen, dass Sie ihn entlang von 10-12 Kriterien optimieren.

Oder wenn Sie mit einer Agentur wie uns zusammenarbeiten, dann würden wir zum Beispiel die Keyword Recherche machen und Sie würden anschließend den groben Beitrag verfassen und anschließend wird der entlang von 10-12 Suchmaschinen Kriterien von uns veröffentlicht und im Internet verteilt.

Wenn Sie das regelmäßig tun und sich vornehmen, einmal im Monat einen qualitativ hochwertigen Beitrag zu veröffentlichen und im Internet zu verteilen, dann werden Sie über kurz oder lang einen Treffer landen. Was meine ich damit? Wenn Sie einen Treffer landen, dann bedeutet das, dass einer Ihrer Beiträge es wirklich in die Top vier auf Google Seite 1 schafft.

Wenn Sie das schaffen, dann reicht das oftmals, um allein über diesen einzigen Artikel so viele Mandatsanfragen zu erhalten, dass Sie sich fast keine Sorgen mehr machen müssen; um Ihre Kanzlei oder auch um Ihre Mitarbeiter, die Sie vielleicht haben, denn Sie werden immer genügend Anfragen haben.

Das ist eine Strategie, die wir hier sehr erfolgreich nutzen. D.h. wir veröffentlichen einen hochwertigen Artikel, optimiert entlang von 10-12 Kriterien für Google und verteilen die Inhalte im Internet und wir machen das konstant.

5. Wie schaffe ich es, regelmäßig Artikel zu veröffentlichen?

Meiner Erfahrung nach ist es eine der größten Schwierigkeiten überhaupt – und ich selbst kenne es auch von uns – diese Regelmäßigkeit rein zu bekommen. Einmal im Monat hört sich nach nicht viel an, aber die wenigsten Kanzleien und Rechtsanwälte, die ich kenne, schaffen es wirklich sich zu disziplinieren und diesen Beitrag in dieser Form, wie ich es gerade geschrieben habe, zu veröffentlichen.

Deswegen mein Tipp an dieser Stelle: Nehmen Sie sich entweder professionelle Hilfe durch eine Agentur wie uns oder stellen Sie eine Person darauf ab in Ihrer Kanzlei, die sich nur um das kümmert

Erstellen Sie einen Content Plan, wo drinsteht: Einmal im Monat wird ein neuer Artikel veröffentlicht. Und ganz wichtig noch: Wenn Sie einen Artikel veröffentlichen, schauen Sie auch wirklich zu, dass es zu einem Thema ist, das viel gesucht ist und wo Sie auch einen echten Mehrwert bieten können.

6. Wie finde ich gute Keywords?

Hier noch ein Tipp, wie Sie erkennen können, ob ein Thema viel gesucht ist. Wenn Sie keine Keyword Recherche machen wollen oder können, schauen Sie sich einfach mal an für einen Suchbegriff, für den Sie vermuten, dass es dort eben ein hohes Potenzial gibt: Was passiert, wenn Sie das in Google eingeben?

Schauen Sie sich an: Wer taucht auf der ersten Seite von Google auf? Ein ganz wichtiger Hinweis ist zum Beispiel, wenn bei den ersten vier Ergebnissen in den bezahlten Google Werbeanzeigen, wenn dort sehr viel Werbung geschaltet wird von anderen Kanzleien, dann haben Sie hier einen ganz starken Indikator dafür, dass es sich hierbei um einen interessanten Suchbegriff handelt.

Wenn Sie den einmal gefunden haben, dann überlegen Sie sich, ob Sie wirklich etwas da beizutragen haben, ob Sie einen qualitativ hochwertigen Inhalt veröffentlichen können und wenn ja, dann machen Sie sich an die Arbeit und sorgen Sie für die Veröffentlichung.

Wenn Sie so am Ball bleiben, dann haben Sie eine Content Marketing Strategie, die ist sehr einfach: Nämlich einmal im Monat einen hochwertigen Artikel zu einem Thema, das wirklich viel gesucht wird und zu dem Sie ein ausgewiesener Experte sind.

Gut wäre es da, dass Sie in Ihrem Rechtsgebiet, auf das Sie spezialisiert sind, das machen und das Sie nicht zu viele Rechtsgebiete parallel machen, sondern – wenn möglich – ein Rechtsgebiet, und dort in die Tiefe gehen.

Beispiel: Sie sind Anwalt für Familienrecht, dann suchen sich die Themen, die dort interessant sind, zum Beispiel Zugewinnausgleich, Lebenspartnerschaftsrecht usw. usf.

Haben Sie weitere Fragen zum Thema Content Marketing oder benötigen Sie Unterstützung bei der Umsetzung? Dann rufen Sie uns an unter 030 91497282 oder schreiben Sie eine E-Mail an [email protected].

Bildquellennachweis: Marek – fotolia.de