In diesem Artikel geht es um folgendes „Was ist die Voraussetzung für gutes bloggen?“

hollywood_boulevardUm es in einem Satz auszudrücken, damit Sie nicht den Rest des Artikels lesen müssen, wenn Sie keine Zeit haben sollten: Wenn jemand jeden Tag einen Beitrag in die weite Welt senden will muss er oder sie der Welt bzw. seinen Lesern wirklich etwas zu sagen haben, etwas was das Leben und den Lebensweg seiner Leser und Leserinnen ein Stückchen verbessert. Denn nur dann sind wir bereit dem Autor/in auch zu folgen.

Aber wie findet man heraus was man der Welt zu sagen hat? Warum sollen wir das heraus finden? Was ist der Sinn und Nutzen dieser Aktion?

Der Titel dieser Artikelserie lautet „Hollywood bloggt“. Das heißt Hollywood tut nichts anders als jeden Tag mit seinen Filmen und Serien einen Beitrag in die Welt zu senden. Hollywood setzt dabei allerdings auf das wirkungsvollste und phänomenalste Wirkzeug der menschlichen Kommunikation, das ich überhaupt kenne. Hollywood erzählt immer eine Geschichte. Eine Geschichte in der ein Held, eine Figur im Leben ein Abenteuer bestehen muss, damit er am Ende, ein Stückchen erfahrener und vor allem weiser aus dieser Erfahrung hervor kommt, um mit dieser Weisheit letztendlich seinen Lebensweg besser bestreiten zu können.

Warum verkaufen sich die Filme von Hollywood, mit der oft einen und der selben Botschaft, immer und immer wieder millionenfach? Weil sie uns mit jeder Geschichte an die Werte im Leben erinnern und uns von diesen Werten überzeugen, an die wir gerne glauben wollen oder bereits schon glauben. Werte, die unser tägliches Handeln im Leben bestimmen. Werte wie Liebe, Glaube, Freiheit, Toleranz, Freundschaft, Ehre, Gemeinsinn und vieles mehr. Werte, die die Grundsäulen des Lebens ausmachen. Werte, für die es sich zu kämpfen, zu sterben und zu Leben lohnt. Werte, die uns jeden Tag und im jeden Augenblick unseres Lebens das tun lassen, was jeder von uns individuell in seinem Leben tut.

Wir Menschen lassen uns also von unseren Werten und von unserem Wertesystem leiten. Wenn Sie erfolgreich bloggen möchten und Sie möchten, dass Ihre Leser Sie und ihren Blog anziehend und attraktiv finden und somit Ihnen folgen, dann müssen Sie an Ihren Werten und an ihrem Wertesystem arbeiten. Das muss sich in Ihren Blogbeiträgen widerspiegeln. Denn wir Menschen folgen gerne Menschen, die ein starkes Wertesystem ausstrahlen. Warum folgen wir ihnen gerne? Weil wir dieses Wertesystem und seine Auswirkungen für uns gerne in unserem Leben haben und integrieren wollen.

Wie finden Sie nun heraus was Ihre bisherigen Werte sind, die Ihre Handlungen bewusst und unbewusst steuern? Und somit auch die Antwort auf die Frage „Was Sie der Welt mitzuteilen haben? bzw. „Welche Weisheit wir letztendlich in Ihrem Blog für unser Leben finden werden?“

Lassen Sie mich Ihnen aus meiner Sammlung der Geschichten „Der Schüler und sein Meister“ davon eine Geschichte erzählen:

Eines Tages erreichen Meister Ahmed und sein junger begabter Schüler Massuod, nach Monate langen Wanderungen durch Wüsten, Berge und Steppe die wunderschöne Stadt „Isfahan“, die große Hauptstadt des persischen Reiches.

Bald befinden sie sich auf dem wunderschönen Basar von Isfahan, der an diesem Freitag bestens voll von Besuchern ist.
Meister Ahmed und sein junger Schüler Massuod waren auf Ihren langen Wanderungen umgeben von Stille und Natur. Der riesige Basar von Isfahan, der zu den schönsten Märkten der Welt zählt, bietet Ihnen an diesem Tag jedoch weit mehr als 1001 Eindruck.
Während der Meister vorne weg läuft, geht ihm sein junger Schüler hinterher und versucht den Anschluss zu Meister nicht zu verpassen. Aber das ist nicht so einfach.

Massuod, der seit Monaten, nichts als die Stille der Wüsten und Berge gesehen hat ist so sehr von den vielen Eindrücken, die ihm der Spektakel der Stände und der Vielfalt der Besucher aus aller Herrenländer zu bieten hatte, eingenommen, dass es ihm schwer fällt, sich sowohl der Attraktion der Eindrücke hinzugeben, als auch dem geradlinig gehendem Meister flott hinterher zu folgen.

Am liebsten würde er stehen bleiben und sich dem Wirrnis und der wilden Pracht dieses gewaltigen Basars mit seinen 1001 Ständen hingeben.

Man hört die Marktschreier, die Ihre Ware anpreisen, lauthals, um den restlichen Lärm im Basar Herr zu werden und um ihre Waren an dem Mann und natürlich an alle kauffreudigen Frauen zu bringen: „Kommen Sie, kommen Sie, kommen Sie hierher. Wir haben alles, alles was das Herz begehrt und noch dazu mehr als Ihre Fantasie zu träumen vermag. Kommen Sie, was brauchen Sie? Persische Seide oder Safran, Gold oder Diamanten, Äpfel oder Datteln, oder vielleicht ein Trank, der Ihre Liebeskraft um ein vielfaches steigert? kommen Sie hier, denn hier werden Sie geholfen“

Der Anblick vom saftigem Obst und das köstlich Geruch des frisch zubereiteten Essens, der den Markt eroberte, bohrten Löcher in den hungrigen Magen von Massuod.
An ihm vorbei, liefen die jungen Mädchen hinter ihren Müttern her. Wie Gazellen bewegten sie sich unter ihren bunten Schleiern. Der Duft ihrer süßlichen Parfüme, Ihre rosigen Wangen, das klappern ihres Schmucks an Ihren Gelenken und ihre schelmischen Blicke, während sie an ihm vorbei liefen, brachten ihn zum träumen.

Plötzlich bleibt der Meister wie angewurzelt stehen und der Junge Massoud, verloren und Getragen in alldem was ihm Geschah, kracht beinah von hinten in den Meister hinein. In letzter Sekunde bleibt er stehen und fragte:

„Was ist los Meister, warum bleibst Du stehen? Willst du hier etwas kaufen?“

„Nein, nein“ sagt Meister Ahmed „Sag mal, hörst Du das?“ fragt er den Schüler mit einer Haltung als ob seine Ohren und Augen etwas unsichtbares fokussieren.

Massoud, der nicht verstand was der Meister zu hören meint, schaute sich einmal verwirrt um, den er hörte vieles, und fragte dann: „Meister, was soll ich den hören?“
Der Meister wiederholte, mit einem mysteriösen Ausdruck im Gesicht: „Hörst Du das?“
Noch verwirrter schaute Massoud hin und her, kam sich vor wie ein Tauber, der von 1001 Geräusch umgeben ist und fragte mit ärgerliche Stimme: „Meister, Was soll ich den bitte schön hören? Hier gibt es doch so vieles zu hören!“
Der Meister antwortete gelassen: „Hör mal Massoud, da zirpt eine Grille“.
„Was?“ rief der Schüler? „Eine Grille?“
„Ja“ antwortete der Meister „eine Grille, und wenn du genau hinhörst kannst Du sie auch hören, denn sie zirpt ununterbrochen“.
„Meister“ sagte Massoud „Was zum Teufel soll ich bitte schön jetzt mit dem Zirpen einer Grille anfangen? und wie verdammt noch mal kannst du in mitten all diesem Tumult eine Grille hören?“

Der Meister antwortete nicht sondern griff in seiner Tasche und holte eine kostbare Münze raus. Beim Anblick der Münze funkelten die Augen von Massoud noch glanzvoller als die wertvolle Münze.

„Wenn du mir sagen kannst“ sagte der Meister „wo die Grille her zirpt gehört diese Münze Dir.“.

Einerseits war Massoud hoch motiviert die Münze zu bekommen, andererseits aber hielt er die Aufgabe, im Angesichts des ganzen Lärms auf diesem großen Basar, der ihn umgab, für schier unmöglich.

Da sagte der Meister „Wenn ich diese Grille hören kann, warum solltest Du sie nicht hören können? konzentrieren Dich und du wirst sie hören“.

Massoud schloss die Augen und versuchte es mit aller Kraft. Er hörte alles aber nur nicht die Grille. Verzweifelt öffnete er die Augen und schaute den Meister an. Der Meister sagte: „Konzentriere Dich, konzentriere Dich nur auf diese Grille und du wirst sie hören“

Massoud wagte noch einen Versuch und schloss die Augen. Lange versuchte er zwischen all die Geräusche, die ihn umgaben die Grille rauszuhören und rief plötzlich: „Meister“.

„Ja?“ fragte der Meister gespannt „kannst du sie hören?“
Wieder rief Massoud laut „Meister, Meister“
„Ja? fragte der Meister gespannt.

„Meister, ich höre, ich höre“ – Massoud öffnete die Augen – „ich höre gar nichts Meister. Wo zum Teufel steckt diese verdammte Grille. Willst du mich damit auf den Arm nehmen?

Der Meister hielt die wertvolle Münze ins Licht, so dass sie leuchtete wie ein Juwel und sagte: „Du hast noch einen einzigen Versuch. Danach stecke ich die Münze wieder ein und du kannst sie vergessen“

Massoud wusste, dass diese Münze ein Vermögen wert war. Er schloss wieder die Augen und ließ sich Zeit. Der Meister gab ihm diese Zeit bis der Schüler die Augen wieder öffnete, nach links zeigte uns sagte: „Dort Meister, wo dieser Berg aufgestapelter Melonen ist, da drunter muss die Grille sitzen“

Diesmal lachten die Augen des Meisters.

Massoud sagte: „Aber Meister, wie um Himmelswillen, hast Du auf diesem Basar, der uns, nach unseren langen Reisen, so viel anderes zu bieten hat, als diese bedeutungslose Grille, die Grille hören können?

Der Meister antwortete nicht. Er schaute auf die Münze in seiner Hand, drehte sie ein paar mal um und warf sie plötzlich in die Höhe. Die Münze prallte mit einem lauten Knall und Klimpern auf den Boden. Sämtliche Marktbesucher, die grade dort vorbei liefen, wo die Münze hinunter flog, drehten sich nach der Münze um.

Siehst du mein Junge, die alle haben diese Münze, trotz des ganzen Lärms gehört.

Was ich Dir Jetzt sagen werde soll Dich immer und überall begleiten. Wenn du das verstehst wirst du das Leben und vor allem dein Leben besser begreifen. Du wirst dein Leben nach diesem Verständnis gestalten anstatt, dass die Eindrücke des Lebens dich lenken und du wie ein abgefallenes Blatt vom Baum von den Launen des Windes hin und her getragen wirst.

Im Leben ist es nicht von Bedeutung was uns umgibt und welche Umstände um uns herum herrschen, sondern es kommt darauf an, worauf wir uns konzentrieren.
Worauf wir uns aber konzentrieren, rührt daher, welche Bedeutung wir den Dingen beimessen.

Und Schließlich was wir bereit sind, für die Dinge, auf die wir uns konzentrieren, weil sie für uns eine große Bedeutung haben, zu tun.

Wie Du siehst hat niemand hier die Grille gehört, sie scheint im Leben der aller Meisten keine Rolle zu spielen. Aber sie haben ganz deutlich, in mitten des ganzen Lärms, die Münze gehört, denn sie messen dem Geld und seinem Klang in ihr Leben sehr viel Bedeutung bei.

Die oben unterstrichenen Sätze, worauf es im Leben ankommt, wenn man etwas erfolgreich tun will, finden Sie auch in dem starken und einflussreichen Buch „Das Powerprinzip“ von Anthony Robins.

Nun sind Sie an der Reihe: Nehmen Sie sich einen Stift und weißes Papier und beantworten Sie so entspannt und unzensiert wie Sie nur können die folgenden Fragen:

  1. Finden Sie heraus worauf Sie sich im Leben konzentrieren!
  2. Welchen Dingen Sie so große Bedeutung bei messen, dass sie Ihr Tun und Handeln bestimmen. Denn dahinter verstecken sich Ihre Werte, Ihr Wertesystem!
  3. Und nun: Was sagt Ihnen das bereits herausgefunden? Was ist, wenn Sie Ihre Aufzeichnungen betrachten, demnach zu tun? Was sind Sie bereit zu tun? Hinter den Antworten auf diese Fragen versteckt sich das was Sie den Menschen, Ihren Lesern mitzuteilen haben. Das ist Ihr Botschaft für die Welt, die sich in Ihren Artikeln und Blogbeiträgen niederschlagen und widerspiegeln wird. Finden Sie also heraus was Sie der Welt geben und sagen wollen und wir werden Ihnen gerne folgen, wir werden zu Ihren Fans.

Lassen Sie sich bei diesem Prozess von Ihrer inneren Stimme leiten. Nehmen Sie sich einen Stift und ein Zettel und schreiben Sie darauf los.

Viel Spaß und bis zu den nächsten Geschichten
Ihr Alireza, der Geschichtenerzähler

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