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Modernes Recruiting für Kanzleien

Die Welt der Personalbeschaffung hat sich in den letzten Jahren signifikant verändert. Vor allem Kanzleien stehen vor der Herausforderung, sich in einem zunehmend digitalisierten Umfeld zu behaupten. Social Media Recruiting bietet hierbei eine effektive Möglichkeit, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren, gezielt qualifizierte Kandidaten anzusprechen und eine starke Employer Brand aufzubauen.

Dieser Artikel beleuchtet modernes Recruiting für Kanzleien: Wie Kanzleien Social Media Plattformen strategisch nutzen können, ergänzt durch innovative Recruiting-Strategien und Technologien.

Status Quo - Recruiting in Kanzleien 

Die Personalbeschaffung in Anwaltskanzleien ist häufig von traditionellen Ansätzen geprägt, die sich zunehmend als weniger effektiv erweisen.

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Viele Kanzleien setzen nach wie vor auf klassische Stellenanzeigen in Printmedien oder auf klassische Jobbörsen, ohne das Potenzial digitaler Kanäle voll auszuschöpfen.

Die Nachfrage nach talentierten Juristen & Mitarbeitern übersteigt häufig das Angebot, was die Kanzleien dazu zwingt, ihre Rekrutierungsstrategien zu überdenken und anzupassen.

Zudem führt der Generationswechsel in der Arbeitswelt dazu, dass junge Juristinnen und Juristen nicht nur nach attraktiven Gehältern, sondern auch nach Entwicklungsmöglichkeiten, Work-Life-Balance und einer positiven Unternehmenskultur suchen.

Viele Kanzleien stehen auch vor der Herausforderung, ihre Arbeitgebermarke effektiv zu kommunizieren. Viele Kanzleien konkurrieren um die gleichen Talente und daher reicht es nicht mehr aus, nur die Vorzüge des Arbeitsplatzes hervorzuheben. Bewerber interessieren sich zunehmend für das, was die Kanzlei einzigartig macht - ihre Werte, ihre Gemeinschaft und ihre Vision für die Zukunft.

Ein weiteres Problem ist der oft langwierige und ineffiziente Rekrutierungsprozess. Lange Bewerbungsfristen, komplexe Interviewverfahren und mangelnde Kommunikation können talentierte Kandidaten abschrecken und dazu führen, dass sie sich nach anderen Angeboten umsehen.

Trotz dieser Herausforderungen gibt es für Kanzleien auch moderne Methoden & Strategien fürs Recruiting, die wir Ihnen nun genauer vorstellen wollen.

Digitales Recruiting für Kanzleien

Um im Wettbewerb um die besten Köpfe bestehen zu können, ist es entscheidend, digitale Kanäle nicht nur zu nutzen, sondern sie effektiv in die Rekrutierungsstrategie zu integrieren. Dies umfasst verschiedene Aspekte.

Benötigen Sie Unterstützung bei Ihren Rekrutierungsprozessen? In einem kostenlosen Recruiting Assessment beantwortet Chris Stürzebecher von Leantree Ihre Fragen.

Recruiting Assessment
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1. Social-Media-Plattformen gezielt nutzen

Plattformen wie LinkedIn, Xing, Facebook oder Instagram haben sich zu mächtigen Werkzeugen im Rekrutierungsprozess entwickelt. Sie bieten nicht nur die Möglichkeit, Stellenanzeigen zu veröffentlichen, sondern ermöglichen es Kanzleien auch, ihre Unternehmenskultur und -werte aktiv zu präsentieren.

Durch regelmäßige Posts, die Einblicke in den Kanzleialltag geben, Erfolge von Teammitgliedern hervorheben und an Branchendiskussionen teilnehmen, können Kanzleien eine Community aufbauen und direkt mit potenziellen Kandidaten in Kontakt treten.

Auch Social Recruiting ist ein sehr mächtiges Werkzeug. Damit ist das Nutzen von spezifischen Werbeanzeigen auf Plattformen wie Linkedin oder Facebook gemeint.

Allgemein gilt, dass die Vorteile von Social Recruiting je nach Bedarf variieren können und vielschichtig sind. Einige der zentralsten Vorteile von Social Media im Recruiting Prozess sind unter anderem:

Direkter Kontakt zu potentiellen Bewerbern und Active Sourcing

Mit sozialen Medien wird es Kanzleien ermöglicht, auf direktem Weg mit potentiellen Kandidaten in Kontakt zu treten. Interessenten haben die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Arbeitsprozesse zu kommentieren. Auf diese Weise erhöht sich die Wahrscheinlichkeit,interessierte Bewerber für Ihr Unternehmen zu begeistern.

Erhöhte Sichtbarkeit

Soziale Medien ermöglichen Kanzleien eine große und vielfältige Reichweite an Interessenten. Neben aktiven Jobsuchenden besteht auch die Möglichkeit, sogenannte passive Kandidaten auf Ihren Betrieb aufmerksam zu machen. Mit passiven Kandidaten sind Bewerber gemeint, die zwar nicht konkret nach neuen Stellen Ausschau halten, aber dennoch offen für neue berufliche Chancen sind.

Entstehung eines attraktiven Employer Brandings

Durch das Teilen von Einblicken in ihre Arbeitsweise, laufende Projekte und Vorstellungen des Teams können Arbeitgeber ein authentisches Bild von ihrem Betrieb vermitteln und potenzielle Bewerber von ihrem Unternehmen überzeugen.

Ersparnis von Kosten

Im Vergleich zu herkömmlichen Rekrutierungsmethoden und der Zusammenarbeit mit Headhuntern oder Personalvermittlungsagenturen können Kanzleien durch Social Recruiting einiges an Kosten einsparen.

2. Nutzung von Jobbörsen und Karriereseiten

Neben Social Media bleiben auch spezialisierte Jobbörsen und die eigene Karrierewebsite zentrale Anlaufstellen für Bewerber. Die Optimierung der Karriereseite mit ansprechenden Stellenbeschreibungen, Einblicken in die Kanzleikultur und klaren Bewerbungsprozessen ist entscheidend. Ebenso wichtig ist die Präsenz in relevanten Jobportalen, in denen gezielt Anzeigen geschaltet werden können, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.

Recruiting für Kanzleien

Die Auswahl der richtigen Jobbörsen ist essenziell. Neben großen, allgemeinen Plattformen gibt es spezialisierte Jobbörsen, die sich auf den juristischen Sektor oder sogar spezifische Rechtsgebiete konzentrieren, wie z.B https://karriere-jura.de/.

Während allgemeine Jobbörsen eine breite Reichweite bieten, können spezialisierte Plattformen dabei helfen, gezielter auf die gesuchten Fachkräfte zuzugreifen. Eine Kombination beider Arten kann die effektivste Strategie sein, um eine breite Palette von potenziellen Bewerbern zu erreichen.

3. Einsatz von Bewerbermanagementsystemen

Moderne Bewerbermanagementsysteme ermöglichen eine effizientere Verwaltung von Bewerbungen und verbessern die Bewerbererfahrung durch automatisierte Kommunikation. Solche Systeme können helfen, den Bewerbungsprozess zu beschleunigen, die besten Kandidaten herauszufiltern und sicherzustellen, dass kein Talent übersehen wird.

Ein Vorteil von Bewerbermanagementsystemen ist die Automatisierung von Routineaufgaben, wie dem Versenden von Eingangsbestätigungen, Einladungen zu Interviews oder Absagen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern stellt auch sicher, dass alle Bewerber eine konsistente Kommunikation erfahren, was zur positiven Wahrnehmung der Kanzlei beiträgt.

Zudem bieten sie umfangreiche Reporting- und Analysefunktionen, mit denen Kanzleien wichtige Kennzahlen im Rekrutierungsprozess überwachen können. Dazu gehören beispielsweise die Zeit bis zur Besetzung einer Stelle, die Effektivität verschiedener Rekrutierungskanäle oder die Kosten pro Einstellung. Diese Daten sind wertvoll, um den Rekrutierungsprozess kontinuierlich zu optimieren.

Fazit

Abschließend ist festzuhalten, dass der Fachkräftemangel in Kanzleien eine ernsthafte Herausforderung darstellt, die eine strategische Herangehensweise erfordert. Die Vielfalt der verfügbaren Recruiting-Methoden ist dabei groß- Nischen-Jobbörsen, Karrieremessen bis hin zum Social Recruiting und Employer Branding bieten Unternehmen die Möglichkeit, qualifizierte Fachkräfte anzuziehen und langfristig zu binden.

Wichtig dabei ist, dass sich Unternehmen den wandelnden Arbeitsmarkt anpassen und attraktive Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeiter schaffen.

Auf diese Weise können Kanzleien nicht nur ihre Arbeitskräftelücke schließen, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Zukunft ihrer Branche gestalten.

Autor

Janik Deimann ist Geschäftsführer der Social Recruiting Agentur Leantree aus Hamburg. Die Leantree GmbH hilft Unternehmen aus verschiedenen Branchen dabei, qualifizierte Mitarbeiter mittels Social Recruiting zu gewinnen. Mit einer eigenen KI-gestützten Recruiting Methode deckt das Unternehmen über 65% der Gesamtbevölkerung in DACH ab.

Bildquellennachweis: @ hunters race / Unsplash, @ dontree_m, khunkorn, studioroman / Canva

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